Tee

Tee weißt eine Geschichte auf, die sich mittlerweile schon über fast 5000 Jahre erstreckt. Um die Entdeckung und Erfindung des Tees rühmen sich so manche sage. Die erste schriftliche Erwähnung fand man in einem Schriftstück eines chinesischen Chirurgen 300 v. Chr. Dieser beschrieb darin Tee als wirksames Mittel zur Steigerung der Aufmerksamkeit und der Konzentrationsfähigkeit.

Im Zeitraum 400 – 500 n.Chr. war die Popularität des Tees schon so angestiegen, dass man begann ganze Teeplantagen anzubauen. Denn Tee stellte sich sobald auch als geeignetes Tauschgut im nationalen und später im internationalen Handel dar.

Während der Tang Dynastie (618 – 906 n.Chr.) wurde Tee nicht mehr nur zu medizinischen Zwecken verwendet, sondern als Genussmittel konsumiert. Tee wurde leichter zugänglich und immer beliebter. Deshalb nennt man die Zeit der Tang Dynastie auch das „goldene Zeitalter des Tees“.

Erst im 16.Jahrhundert fand der Tee seinen Weg nach Europa. Portugiesische und holländische Handelsflotten importierten den Tee nach Europa. In einigen Ländern fand das neue Getränk Anklang, in den meisten setzte sich im 17. Jahrhundert jedoch Kaffee als Lieblingsgetränk durch. Nur in England und Russland kam es zu einem ansteigenden Teekonsum und -markt.

Der Handel mit Tee war nicht nur ein wirtschaftliches Thema, sondern hatte auch einen starken Einfluss auf die Politik. Das größte politische Ereignis war die Boston Tea Party 1773, die mit einer Protestaktion gegen die hohen Steuern beim Teeimport die Unabhängigkeitsbestrebungen in den Kolonien vorantrieb.

Im 18.Jahrhundert war Tee das beliebteste Getränk in England. Die politischen Veränderungen sorgten dafür, dass der Handel geöffnet wurde und die Entwicklungen im Schiffbau ermöglichten eine schnellere Lieferung und besseren Handel. Zurzeit beträgt die jährliche Ernte drei Millionen Tonnen.

Kleine Teekunde

Man sagt zu vielen Aufgüssen Tee. Schwarzer Tee, grüner Tee, Kräutertee. Aber ist das alles Tee? In Frankreich ist man da schon etwas genauer. Eine Früchtetee wird z.B. als Früchte-Infusion bezeichnet, was nichts anderes bedeutet als Aufguss. Diese Beschreibung ist auch passender, denn als echten Tee kann man eigentlich nur die Aufgüsse der Blätter der Camellia sinensis bezeichnen. Aber es gibt noch so einige andere Sträucher, Kräuter, Blüten und Pflanzen, die sich in den letzten Jahrhunderten als gute Alternativen zum echten Teestrauch erwiesen haben

Der bekannteste Wirkstoff im Tee ist sein anregendes Koffein. Im Gegensatz zum Kaffeekoffein ist das Koffein im Tee jedoch gebunden. So nimmt der Körper es viel langsamer auf und es wirkt länger und bekömmlicher. Nur echter Tee vom Teestrauch enthält Koffein, also alle schwarzen und grünen Tees sowie spezielle Aufbereitungsformen wie weiße Tees und Oolongs. Und TORALF natürlich, der echte Mate aus Südafrika.

schwarzer Tee

Eigentlich ist ein schwarzer Tee nicht schwarz, eher rostrot oder braun. Und warum? Schwarzer Tee ist fermentiert. Nach der Ernte der grünen Blätter werden diese mechanisch aufgebrochen, damit der Zellsaft durch den Luftsauerstoff oxidiert wird und die Blätter sich rotbraun färben. Reine Schwarztees können von frisch, blumig und leicht, wie der Darjeeling FRITJOF, bis malzig, kräftig und robust, wie der Assam RASMUS, schmecken.

Grüner Tee

Stammt auch vom Teestrauch, wird aber direkt nach der Ernte erhitzt. So bleibt ihm nicht nur die frische grüne Farbe erhalten, sondern auch viele Wirkstoffe. In Asien ist besonders grüner Tee das Getränk Nummer 1. Japan z. B. produziert ausschließlich grüne Tees. Die geschmackliche Vielfalt grüner Tees ist unerreicht. Besonders für Morgenmuffel ist Grüntee GREETE eine belebende Alternative zum Kaffee.

FrüchteTee

Früchtetees sind aromatische Getränke aus getrockneten Früchten oder Schalen, oft auch mit Blättern und Blüten versetzt. Viele Früchtetees können auch kalt getrunken werden und sind so eine gesunde Alternative zu Saft oder Limonade. Früchtetee ist der Tee für die ganze Familie, da er in der Regel kein Koffein enthält. Außerdem ist Früchtetee nahezu kalorienfrei. Der geschmacklichen Vielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. 

Rotbusch

Rotbusch oder Rooibush ist das Nationalgetränk der Südafrikaner. Kein Wunder, Rotbusch wächst auch nur in Südafrika. Rotbusch ist eine Ginsterart und wird ähnlich wie schwarzer Tee hergestellt. Rotbusch enthält Gerbsäure, Vitamin C, Mineralstoffe und Spurenelemente. Aber was ist sein größter Vorteil? Rotbusch hat kein Koffein! Probier doch mal unseren würzigen UWE.

Earl Grey

Der wohl bekannteste aller aromatisierten Tees ist Earl Grey, so wie unser INGOLF. Schon weit über 100 Jahre alt, aber kein bisschen aus der Mode. In China werden aber schon viel länger Grüntees und Schwarztees mit Blüten, Gewürzen und Ölen versetzt. Aber warum macht man das denn? Die Frage sollte eher lauten: Warum denn nicht? Viele Teefans haben sich erst durch einen frisch fruchtigen oder kräftig würzigen aromatisierten Tee bekehren lassen. Und für unsere biologisch angebauten Tees werden ausschließlich rein natürliche Öle verwendet.

Oolong

Nicht schwarz nicht grün, was ist das nun? Oolongs sind halbfermentierte Tees, meist aus China oder Taiwan. Sie haben alles Gute beider Teewelten. Den milden Geschmack vom Schwarztee und die positive Wirkung des grünen Tees

Mate Tee

Mate kennst du vielleicht als eine hippe Partylimonade. Aber Mate wurde, schon bevor jemals ein Europäer Amerika betreten hat, von den Ureinwohnern Südamerikas getrunken. Aus den Ästen und Blättern der südamerikanischen Stechpalme (Ilex paraguensis) wird dieser Tee gewonnen. Mate ist neben Kaffee und Tee eine der wenigen Pflanzen, die Koffein enthält. Rechtlich gesehen ist Mate ein Kräutertee. In unserem TORALF ist richtig viel Mate drin.

Weisser Tee

Weißer Tee ist ungefähr genauso weiß die Weißen Nächte von St.Petersburg. Also gar nicht. Weiß ist lediglich der Flaum der frischen ungeöffneten Teeknospen, die für diesen Tee verwendet werden. Er wird schonend luftgetrocknet und dabei nur minimal anfermentiert.

Chai

Zugegeben. Erst war der Teemeister skeptisch. Aber dann sollten die alten Inder Recht behalten. Chai gehört dazu. Die Mischung aus Tee, der grün oder schwarz sein kann, und exotischen Gewürzen wie Nelken, Zimt, Kardamom, Ingwer ist ein Gewinn für die Kutterküche. Der Teemeister süßt gern mit Honig und (Geheimtip!) verfeinert mit einer kleinen Prise Safran.